23.05.2022
Lesezeit: ca. 2 Minuten

100 % Remote Company – doch nicht der richtige Begriff?

In meiner Artikelreihe habe ich über den Weg der openFORCE zur "100% Remote Company" geschrieben. Ich habe dazu in den Artikeln

meine Erfahrungen mit dem Thema behandelt und dabei jeweils den Begriff "100 % Remote Company" verwendet.

Vor kurzem sprach mich ein Bekannter an und fragte "Wie ist das so als Unternehmen, wenn man gar kein Büro mehr hat?"

Und da bemerkte ich erst, dass der Begriff mehrdeutig belegt ist.

Als Reaktion darauf diskutierten wir in unserem Team Brunch den Begriff "100 % free-remote company".

free bedeutet persönliche Entscheidung

Thematisch richtig ist zwar der Begriff "hybrid office". Und hier kann man noch die bevorzugte Variante des Arbeitgebers mitführen, also "preferred office hybrid" oder "preferred remote hybrid", aber das schien mir alles nicht stark genug in der Wirkung zu sein.

Wir hatten in den letzten Wochen deutlich gemerkt, wie essenziell der Remote Begriff in der Ansprache zu Bewerber:innen ist. Und wir hatten viele Bewerber:innen in der letzten Zeit, wohl genau diesem Umstand geschuldet.

Ein neuer Begriff musste also her. Wir luden letzten Mittwoch zu einem (hybriden) Team Brunch alle Mitarbeiter:innen ins Hotel Magdas ein und wollten dabei über unsere Erfahrungen zum Thema diskutieren und der erste Agendapunkt war damit festgelegt.

Unsere Workshops halten wir in englischer Sprache ab. Einige unserer Mitarbeiter:innen sind Native Speaker, sie klärten mich auf, dass der "free" Begriff ablenkt und sofort kommerziell interpretiert wird.

Was ich mit dem Begriff ausdrücken wollte war unser Versprechen, jedem Teammitglied zu jeder Zeit die freie Wahl zu garantieren, seinen Arbeitsplatz frei wählen zu können.

Wir haben uns auf den Arbeitstitel "100 % personal choice Remote" geeinigt. Wir sehen uns als eine 100 % personal choice Remote company.

Otto Meinhart
Gründer und Geschäftsführer

Der studierte Informatiker gründete 2002 gemeinsam mit Gerhard Hipfinger die openFORCE Information Technology. Ottos langjährige Erfahrung in den Bereichen Projektmanagement und Solution Engineering bilden die Basis für seinen zukunftsorientierten Approach in Richtung Cloud Native und Microservices. Gemeinsam mit Gerhard treibt er strategische Themen, um die openFORCE auf die zukünftigen Herausforderungen der Märkte vorzubereiten und die Rahmenbedingungen für eine selbstorganisierte und transparente Organisation zu schaffen.

Scroll to top